DB2 11.1 für LUW - Monitoring mit DSM und dsmtop (TD-DB2MDSM)

IBM Data Server Manager ist eine Management- und Überwachungsanwendung, die im März 2015 zum ersten Mal von IBM veröffentlicht wurde. Mit dem IBM Data Server Manager stellt
Datenbankadministratoren und -benutzern von DB2 LUW Datenbanken und DB2 z/OS Subsystemen eine Anwendung als Single Point of Administration zur Verfügung. DB2 LUW Datenbanken können überwacht und die aktuelle Workload analysiert werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Daten in einer Datenbank abzuspeichern für spätere
historische Analysen.

Für DB2 LUW Datenbanken und DB2 z/OS Subsysteme wird die Konfiguration mitprotokolliert für historische Auswertungen und Vergleiche von DB2 LUW Datenbanken und DB2 z/OS
Subsysteme.

IBM Data Server Manager bietet für beide Welten - DB2 LUW und DB2 z/OS - eine zentralisierte Benutzeroberfläche. Auf jeder DB2 Datenbank werden SQL Abfragen ausgeführt, welche analyisert werden müssen und Potenzial für eine Optimierung besteht. Für DB2 LUW und DB2 z/OS stellt IBM Data
Server Manager einen Advisor zur Verfügung der verschiedenste Optimierungmöglichkeiten bietet, die jedem Datenbankadministrator und Datenbankperformanceanylsten für DB2 bekannt
vor kommen von Tools wie db2advis, DB2 Optim Performance Manager.

Der IBM Data Server Manager ist die neue Administartions- und Monitoringanwendung der IBM und wird langfristig den DB2 Optim Performance Manager ersetzen. Im DB2 LUW Umfeld ist jedem DB2 LUW Adminsitrator die textbasierte Anwendung db2top bekannt und ist Bestandteil im täglichen Administration- und Monitoringumfeld eines Datenbankadministrators. IBM wird db2top nicht weiter entwickeln und langfristig nicht mehr ausliefern. Als Ersatz von db2top hat IBM ein neues textbasiertes Tool dsmtop entwickelt, welches die Funktionalität von db2top zur Verfügung stellt, jedoch basierend auf aktuellsten Softenticklungstechniken und erweitert mit den neuen aktuellen DB2 Monitorfunktionen. In diesem Kurs wird in einem halben Tag ein Vergleich der Funktionen und Vor- und Nachteilen von db2top und dsmtop gegenüber gestellt.

Zielgruppe
Dieser Kurs ist für neue und erfahrene Systemadministratoren und Datenbankadministratoren, die den IBM Data Server Manager nutzen wollen, um DB2 Datenbanken zu implementieren, zu administrieren und überwachen zu können. Er ist für alle die sich einen schnellen Überblick über den Zustand Ihrer Datenbanken verschaffen wollen mit der Möglichkeit historische Ereignisse und Zusammenhänge und Details zu analysieren.
 
Voraussetzungen
Sie sollten bereits abgeschlossen haben:

  • DB2 für LUW: Basic Administration für Linux und Windows (CL2x) ODER
  • DB2 10.1 für Linux, UNIX und Windows für den Schnelleinstieg für erfahrene relationale Datenbankadministratoren (CL48x) ODER
  • gleichwertige Kenntnisse und Erfahrungen
Details anzeigen
Agenda
IBM Data Server Manager - Tag 1
  • Einleitung
  • Benutzeroberfläche
  • Lizenzierung (DB2 LUW + z/OS)
  • Installation
    • Installation DSM
    • Aktivierung von DB2 z/OS Lizenzen
  • Konfiguration
    • Datenbankverbindung (DB2 LUW + z/OS)
    • Sicherheit
    • Blackout Events
    • Protokollierung
    • Repository Datenbank auf DB2 LUW + z/OS
  • Administration
    • Administration von Datenbanken (DB2 LUW + z/OS)
    • SQL Editor (DB2 LUW + z/OS)
    • Änderungsprotokollierung (DB2 LUW + z/OS)
    • Konfigurationsvergleich
    • Administration von zParms (DB2 z/OS)
    • Aliasen (DB2 LUW + z/OS)Verwaltung von 
    • Applikationsprofilen (DB2 z/OS)Verwaltung von 
    • Diagnoseprotokollierung

IBM Data Server Manager - Tag 2
  • Query Optimierung (DB2 LUW + z/OS)
  • Monitoring
    • SQLs
    • Sperrüberwachung
    • Anwendungen
    • Serverlast
    • Memory (RAM)
    • Speicheraktivität (I/O)
    • Storage (Disk)
    • Alerting (DB2 LUW + z/OS)

dsmtop - Tag 3
(inkl. Vergleich zu db2top)
  • Einleitung
  • Architektur
  • Oberfläche
  • Installation
  • Konfiguration
  • Monitoring mit dsmtop und Vergleich mit db2top
    • Datenbank allgemein
    • Statements
    • Locking
    • Tabellen
    • Tablespaces
    • Bufferpools
    • HADR
    • DPF
    • Instance- / Datenbank-Memory (RAM)